21. Februar 2017

Inklusion

Alle Menschen werden als Kinder geboren, alle Kinder sind Menschen. Diese einfache Tatsache verbindet die Menschheit miteinander. Wir alle leben in einer Welt mit unserer Einzigartigkeit zusammen. Die Menschheit ist eine Gemeinschaft gleichwürdiger, gleichberechtigter und freier Lebewesen, die sich auf dem Weg in eine solidarische Gesellschaftsform befindet, in der niemand ausgeschlossen ist und in der Respekt und Verantwortung die Grundlage des Miteinander bilden.

Respekt für Unterschiede verknüpft mit der konsequenten Positionierung gegen Ausgrenzung und Diskriminierung beschreibt Inklusion als Haltung.

Alle Kinder, egal ob mit oder ohne Beeinträchtigungen, ob mit oder ohne Lern- oder Verhaltensauffälligkeiten, haben ein Recht auf Entfaltung ihrer Persönlichkeit und auf eine Förderung ihrer Entwicklung.

Alle Menschen in einer Gesellschaft sind Menschen mit jeweils unterschiedlichen Bedürfnissen, auf die angemessen reagiert werden muss.

Bildung für alle

„Inklusion wird also als ein Prozess verstanden, bei dem auf die verschiedenen Bedürfnisse von allen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eingegangen wird. Erreicht wird dies durch verstärkte Partizipation an Lernprozessen, Kultur und Gemeinwesen, sowie durch Reduzierung von Exklusion in der Bildung.“

Deutsche UNESCO-Kommision e. V. – Inklusion: Leitlinien für die Bildungspolitik, 2009